Andreas Winkelmann - Hänschen klein

  • Autor: Winkelmann, Andreas
    Titel: Hänschen klein
    Verlag: Goldmann
    Erschienen: 2010
    ISBN 10: 3442471257
    ISBN 13: 978-3442471256
    Seitenanzahl: 411


    Ebook für 7,99 Euro


    Zum Inhalt:
    Als der junge Anwalt Sebastian Schneider eines Tages einen seltsamen Brief bekommt, misst er ihm zunächst keine besondere Bedeutung bei. Der Brief enthält die erste Strophe des Liedes "Hänschen klein", drunter einige rätselhafte Zeilen, die eine schwer fassbare Drohung auszusprechen scheinen. Sebastian tut das Schreiben als Irrtum ab. Er ahnt nicht, dass er einen Liebesbrief in den Händen hält, der sein Leben zerstören wird.


    Meine Meinung:
    Sebastian Schneider, ein junger Anwalt, hat seinen ersten Fall bekommen, einen Mann, der seinen Vater ermordet hat. Am nächsten Tag seines ersten Gespräches mit seinem Mandanten wird er von einem anderen Wagen gerammt und kommt ins Krankenhaus. Die Unfallgegnerin ist eine junge Frau namens Saskia, in die er sich verliebt. Zur selben Zeit taucht ein verwirrender lilafarbener Brief am Hof seiner Eltern auf, der Rätsel aufgibt. Nur seine Eltern haben einen Verdacht, wer hinter diesem Brief steckt. Und dann passieren verwirrende Ereignisse am Schneiderhof - der Hund von Sebastian wird erstochen aufgefunden, sein Vater wird ermordet und seine Mutter lebensgefährlich verletzt und ein entsetzliches Geheimnis kommt ans Tageslicht. Ein wahnsinnig spannendes Buch mit Voodooeinfluß und einer Mordserie und übernatürlichen Ereignissen.
    Ein Buch, das man lesen MUSS.

    Du musst die Menschen nicht lieben, du darfst die Menschen nicht hassen; du sollst die Menschen nur Mensch sein lassen.

    (© Fred Ammon 1930)

  • Sorry, aber so scheiden sich nunmal die Geister :peinlich:


    Meine Meinung:
    Dass alle Romane eines Autoren nicht immer gut sein müssen, das hat mir Andreas Winkelmann leider mit „Hänschen Klein“ bestens übermittelt. Er konnte mich mit seiner Geschichte über eine irrsinnige Mutter, der man ihr Baby wegnimmt, sie in eine psychiatrische Anstalt sperrt und die Jahre später nach ihrer Entlassung auf Rache sinnt, nicht wirklich überzeugen.
    Von Anfang an weiß der Leser um was es geht. Das war für mich schon der erste Minuspunkt, wenn ich einen spannenden Thriller erwarte.
    Aber auch mit diesem Wissen hätte man sicher noch eine fesselnde Story zu Stande bringen können, was in meinen Augen leider nicht passiert ist.


    Auch wenn ich mich schnell zum Andreas Winkelmann – Fan entwickelt habe, war ich umso enttäuschter von diesem Roman. Wie er allein seine wahnsinnige Hauptfigur, die Mutter, beschreibt. Als wahres Monster, nicht in erster Linie weil sie mordet, sondern weil sie eine verwirrte, überdurchschnittlich große und ziemlich übergewichtige Frau ist. Aus Sicht des Autors steht das gewaltige Aussehen der Protagonistin im Vordergrund. Seine Gleichung in meinen Augen: überdurchschnittlich große Frau + überdimensionales Übergewicht = Monster. Dass diese Frau eine Killerin ist, die bestimmte Beweggründe geradezu zu ihren Greueltaten drängen, verschwindet aus meiner Sicht viel zu schnell im Hintergrund.


    Sorry, Herr Winkelmann, das ist in meinen Augen ein Schuss in den Ofen gewesen. Die Story ist auch nicht wirklich spannend in meinen Augen. Nach einem roten Faden habe ich vergeblich gesucht und mehr oder weniger halbherzig das Buch zu Ende gelesen. Auch wenn ich Winkelmann gerne lese, muss ich bei diesem Roman leider sagen, dass er mir höchstens eine schlechte 2 auf meiner persönlichen Bewertungsskala von 5 wert ist.
    Nichtsdestotrotz werde ich Andreas Winkelmann aber auch weiterhin die Treue halten.

    "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen."

    Johann Wolfgang von Goethe


  • Meine Meinung:
    So richtig begeistern konnte mich Andreas Winkelmann mich mit seinem 'Hänschen klein' nicht. Ich fand die Geschichte leider nur mäßig spannend und streckenweise kam es mir vor, 'als hätte ich den Film schon mal gesehen' - will sagen, dass mir die Thematik sehr bekannt vorkam, aber vielleicht sehe ich auch zu viel fern ;-)


    Den übersinnlichen Part fand ich unglaubwürdig und überzogen, das 'passte' mMn überhaupt nicht.


    Von mir bekommt das Hänschen nur **.