Wolfgang Hohlbein - Anubis

  • Autor: Hohlbein, Wolfgang
    Titel: Anubis
    Verlag: Lübbe
    ISBN-10: 3785721781
    ISBN-13: 978-3785721780
    Seitenanzahl: 763 Seiten



    Zum Inhalt:
    Wolfgang Hohlbeins Bestseller Anubis spielt in einer Welt, in der elektrisches Licht, Kurbeltelefone und Automobile gerade ihren Siegeszug antreten. Die archäologischen Methoden sind noch primitiv, die Neugier der Menschen aber brennt so heiß wie in jeder Epoche, in der unerklärliche Phänomene das Blut der Menschen in Wallung versetzen.


    Und genau das geschieht mit Mogens VanAndt ...


    Seine wissenschaftliche Karriere endete, bevor sie richtig beginnen konnte. Es ist die Erinnerung an einen schrecklichen Vorfall in einer alten Friedhofsanlage, die seine Neugier nach allem Unheimlichen und Verborgenen dämpft - schlecht für einen Archäologen, der einst angetreten war, alten Kulturen ihre düstersten Geheimnisse zu entreißen. Als Professor an einem drittklassigen College in einem kleinen Ort in Massachusetts fristet er ein bescheidenes Auskommen, bis er Besuch von seinem alten Studienkollegen Jonathan Graves erhält. Die Begegnung mit dem eigenwilligen Jones droht die alten Wunden wieder aufbrechen zu lassen.


    Damit nicht genug macht Jones ihm ein verführerisches Angebot, das ihn in ernste Bedrängnis bringt. Es geht um eine archäologische Sensation, einen unterirdischen Tempel in Kalifornien, den es dort eigentlich gar nicht geben dürfte. Mogens ist hin und her gerissen zwischen dem Wunsch, sich weiter in seine Wehmut zu vergraben oder die Herausforderung anzunehmen, das Geheimnis das alten Tempels zu lüften. Er ahnt nicht, was von seiner Entscheidung abhängt - und wozu ihn Jones tatsächlich verführen will.
    Quelle: Webseite des Autors



    Meine Meinung:
    Quälende zwei Wochen liegen hinter mir. Zwei Wochen welche mich einerseits mit Spannung und andererseits mit vielen Fragen begleitet haben. Die Frage danach, was denn wohl falsch ist. Eine Frage - bzw. eher eine Feststellung, die mehrmals im Buch auftaucht. Leider bleibt Wolfgang Hohlbein eine klare Antwort auf diese Frage schuldig. Nicht dass er es komplett bleiben lassen würde, Licht ins Dunkel der Höhlen von Kalifornien zu bringen, allerdings bleibt es bestenfalls beim spärlichen Licht der 'Grubenlampen' die seine Protagonisten andauernd mit sich rumtragen und erstaunlich viel robuster sind, als man es allgemein hin annehmen würde.
    Die Thematik um die Reichtümer und Mysterien der Pharaonen ist phänomenal, und ein klein wenig kommt es mir vor, als ob Wolfgang Hohlbein von der Popularität des Geheimnisses um die Agyptologie profitieren möchte.
    Leider vermisst man auch eine genaue Zeitangabe, wann denn die Geschichte so spielt. In Anbetracht der Beschreibungen und des grossen Erreignisses am Ende des Buches kann man die Zeitspanne dann relativ genau festlegen. Ich schätze dass die Geschichte im Jahre 1906 spielt. Die Inhaltsangabe auf der Webseite gehen klar in diese Richtung, allerdings fehlt dann doch genaueres im Buch, oder ich habe dies verpasst, ganz einfach dadurch, dass mir über weite Strecken einfach kein Konzentrieren auf den Inhalt gelang.
    Leider kann ich nicht viel mehr zu den 763 Seiten sagen. Als Fazit gilt, eine spannende Geschichte, die eigentlich dann doch zu lang geraten ist und dem einiges noch an Erklärungen abgerungen werden könnte. Für Hohlbein-Fans ein Muss, für Einsteiger nicht unbedingt empfehlenswert und für Zartbeseitete unbedingt zu unterlassen, da der Inhalt doch mit unter sehr blutrünstig ist! Trotz meiner Enttäuschung werde ich mir als einer seiner nächsten Bücher 'Horus' reinziehen. Mal sehen ob ich dazu mehr erzählen kann.

  • Na, jetzt hast du es im zweiten Anlauf doch noch geschafft. Als ich jetzt gelesen habe, dass das Buch in Kalifornien spielt, dachte ich erst, ich könnte es auch mal lesen, aber deine Rezi hat mich vom Gegenteil überzeugt.
    Ich habe ja auch so noch genug Bücher auf meinem SUB, also vielleicht in ein paar Jahren, wenn ich sonst nix mehr zu lesen habe ;)

  • Also für dich :neenee: - totsicher nicht zu empfehlen - ich glaube ernsthaft nicht, dass dich das Thema begeistern könnte, aber man weiss ja nie!!!

  • Ich oute mich mal als Hohlbein -Fan..muß aber dazu sagen das es Werke von Ihm gibt die auch mir nicht zusagen, wie zum Beispiel seine Fantasy Bücher die er mit seiner Frau zusammen schreibt,Azrael wäre da so eins


    Andererseits sind seine Mysterie Bücher der Knaller schlechthin :


    Das Avalon Projekt , Das Druidentor , Flut , Der Wiedersacher , Sturm , Intruder , Wyrm um nur einige zu nennen


    Es ist auch durchaus möglich das Hohlbein hier bei mir ein Nerv getroffen hat.Ich lese sie vieleicht auch mit Astrophysikalischer Brille die vieles durchaus erklären kann.Meiner Meinung nach solle man, wenn man schon einen nicht so guten Hohlbein erwischt hat, Ihm duraus noch eine Chance geben.Die oben erwähnten Bücher sind überhaupt nicht Blutrünstig sondern richtig herrlich Mystisch .Richtig ist das sie so manchesmal düster sind und richtung Weltuntergang gehen ....für mich ein sehr schönes Lesevergnügen...

    Wo kämen wir denn da hin ? wenn jeder sagen würde , wo kämen wir denn da hin und niemand ginge um zu sehen wohin man käme wenn man ginge


    Alle sagten " das geht nicht " bis einer kam der das nicht wusste

  • Ich hatte das Hörbuch gelesen von David Nathan

    Spieldauer 7 Stunden 52 Minuten


    Leider konnte mich diese gekürzte Fassung nicht wirklich überzeugen. Die Zusammenhänge bleiben unklar aber auch eine gewisse Langatmigkeit ist immer noch vorhanden. Ungekürzt hätte ich die Geschichte bestimmt abgebrochen ...


    Die Grubenlampen allerdings, die sind wirklich der Hammer :thumbsup: