Carola Clasen - Mord im Eifel-Express - Sonja Senger 5. Fall

  • Autorin: Clasen, Carola
    Titel: Mord im Eifel-Express
    Verlag: Kbv
    Erschienen: 2008
    ISBN 10: 3940077410
    ISBN 13: 978-3940077417
    Seitenanzahl: 263


    Ebook


    Zum Buch:
    Jeden Tag rollt der RE 22 von Köln-Hauptbahnhof in die Eifel und wieder zurück. Für viele Menschen ist der Zug die einzige Möglichkeit zum Arbeitsplatz zu kommen.


    Auch für Sonja Senger, ausrangierte Hauptkommissarin. Nach einigen Jahren als Privatdetektivin in der Nordeifel erhält sie eine zweite Chance im Kriminalkommissariat Euskirchen. Aber ihr alter Wagen schafft die Strecke von Wolfgarten in die Kreisstadt nicht mehr. Sonja nimmt den Zug.
    Genauso wie der alte Nowak aus Dahlem. Er hat alles verloren: sein Zuhause, seine frau Beate, den Kontakt zu seinem Sohn Niklas und jeden Lebensmut. Zurückgezogen lebt er auf dem Hof von Schwester und Schwager und wartet darauf, dass wenigstens seine Frau zu ihm zurückkommt.


    Als eines Tages sein Sohn wieder auftaucht, kommt er nicht, um sich mit seinem Vater zu versöhnen, sondern um Rache zu nehmen - Rache an Dr. Gero Warenka, dem Mann, der seine Familie zerstört hat. Und auch Dr. Warenka nimmt den Eifel-Express...


    Knisternde Spannung, Witz und auch eine gehörige Portion Melancholie. Kölner Stadt-Anzeiger


    Meine Meinung:
    Sonja Senger versucht also sich als Privatdetektivin durchzuschlagen und auch wenn sie es nicht zugeben will, ist sie doch froh, als ihr Staatsanwalt Wesseling eine Stelle bei der Kripo in Euskirchen verschafft.


    Doch bevor es soweit ist, lernt sie noch einige "besondere" Menschen kennen: Den alten Nowak und seinen Sohn Niklas, Gero Warenka und seine Frau, die beim Kartenlegen gesehen hat, dass ihr Mann sie betrügen wird. Und dann die junge, langbeinige Michaela die Warenka dann auch tatsächlich den Kopf verdreht.


    Dass sich zum Schluss alle im Eifel-Express wiedersehen, stand wohl auch in den Karten ...


    Carola Clasen lässt in "Mord im Eifel-Express" wieder mal recht eigenartige Charaktere auftreten. Alle haben sie ihre Leiche im Keller und/oder einen leichten Schlag.


    Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich diesen Krimi extrem spannend fand, nichtsdestotrotz bietet er kurzweilige Unterhaltung mit einem Schuss Humor und einer melancholischen Stimmung passend zur Eifel Anfang Dezember in Erwartung des ersten Schnees.

  • Mehrere Anläufe brauchte ich, um endlich ins Buch zu kommen. Besonders der Perspektive-Wechsel verleitet eher dazu, das Buch abzubrechen, als denn weiter zu lesen. Da es nicht mein erster Fall mit Sonja Senger war, las ich dann halt doch weiter. Allerdings hatte ich auch nicht alles kapiert zum Ende, aber egal, es waren ein paar Stunden um und den Zug kenne ich auch, bin schon mit dem nach Köln gefahren, und wann hat man das schon mal, dass man sagen kann, ich war dabei, wenn auch nur irgendwann mal im Zug, ein Zug wie jeder andere, aber halt ein Eifel-Krimi-Zug ....