Stephen King - Shining

  • Autor: King, Stephen
    Titel: Shining
    Originaltitel: The shining
    Verlag: Bastei Lübbe
    Eschienen: 27. Oktober 2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3404130081
    ISBN-13: 978-3404130085
    Taschenbuch: 624 Seiten


    Ebook für 8,49 Euro


    Inhaltsangabe:
    Jack Torrance hat seine Arbeit als Lehrer verloren. Um nicht auf der Straße zu landen, nimmt er mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny den Job als Hausmeister in dem, über die Wintermonate von der Außenwelt abgeschnittenen, Hotel "Overlook" an.Doch im "Overlook" ist nichts so, wie es scheint, eine verweste Leiche liegt im mysteriösen Zimmer 217 und der übersinnlich begabte Sohn Danny wird immer öfter von Visionen geplagt...


    Eigene Meinung:
    "Shining" war mein erstes King-Buch, dadurch bin ich auf den Autor aufmerksam geworden und ich wurde bis jetzt noch nicht von ihm enttäuscht. "Shining" macht da keine Ausnahme. Das Buch ist eigentlich ein Familien-Drama, nur dass, anstatt das alles wieder ins Lot gerät, übersinnliche Kräfte, das Böse eingreifen. Ein -meiner Meinung nach- an Spannung und Nervenkitzel nicht zu übertreffendes Buch.

  • Autor: King, Stephen
    Titel: Shining
    Originaltitel: The shining
    Verlag: Lübbe Audio
    Erschienen: 2012
    ISBN 10: 3785746040
    ISBN 13: 978-3785746042
    Länge 17 Stunden 31 Minuten
    gelesen von Dietmar Wunder



    Inhaltsangabe:
    Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Haumeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.


    Meine Meinung:

    Zitat

    Dies war der Ort, den er mitten im Schneesturm gesehen hatte, der dunkle dröhnende Ort, wo irgendeine gräßlich vertraute Gestalt ihn durch lange Korridore verfolgt hatte. Der Ort, vor dem Tony ihn gewarnt hatte ... dies war er ... dies war er ...
    Was immer DROM bedeutete, dies war der Ort ...
    --- Kapitel 8 ---



    Jack, Wendy und Danny leben sich gut ein in dem alten Kasten, der schon seit einem 3/4 Jahrhundert die Gäste hat kommen und gehen sehen - doch einige Gäste sind geblieben, für immer.


    Und dann kommt der Schnee und mit dem Schnee kommt die Isolation. Der Wahnsinn bricht durch. "Und der rote Tod hielt sie alle in seiner Gewalt." heißt es ein paar Mal im Buch. Das Overlook hat die Torrances verschluckt. Mit Haut und Haar, mit all ihren Träumen und Visionen - Visionen, die stärker werden, lebendiger, real, l e b e n s b e d r o h l i c h .


    Jack, ja Jack ist wie der alte Heizkessel im Keller, der Druck steigt unaufhörlich. Er weiß nicht, was mit ihm geschieht, realisiert nicht, dass er in den Fängen des Overlook ist, dieses bösen alten Kastens, der die Hauptrolle in "Shining" spielt.
    Wendy versucht die Familie zu retten, zu schützen, wenn sie auch nicht so richtig weiß vor wem oder was ... Doch wenn es um ihren Sohn Danny geht, wird die nette kleine Wendy zur kämpfenden Löwin.


    Als der Winter einbricht, erwacht das Hotel aus seinem Sommerschlaf. Jack, Danny und Wendy sind ihm ausgeliefert, sie können sich nicht verstecken. Sie leben im Overlook, wie Mikroben in den Eingeweiden eines Monsters.


    Und mitten im wütendsten Schneesturm erreicht die Overlook-Party ihren Höhepunkt, werden die Masken heruntergerissen, die Kräfte, die über all die Jahre entstanden sind, langsam und heimlich, werden freigesetzt. Der Alptraum wird Wirklichkeit. ES wird real ...



    ***** für "Shining" und ***** für den Sprecher. Dietmar Wunder verleiht der Geschichte Leben, unheimliches Leben. Er sorgt für Gänsehaut und treibt den Hörer durch das Hotel, lässt ihn über die Schulter linsen und in dunkle Ecken spähen, ob ES nicht vielleicht irgendwo lauert, auf die richtige Gelegenheit wartet, bereit zuzuschlagen ...

  • Mit Shining hat King wohl eines seiner besten Werke vollbracht. Ein psychopathischer Alkoholiker mit cholerischen Anfällen alleine mit seiner Familie überwintern in einem Hotel, einem besonderen Hotel und einem Sohn mit spezieller Begabung.


    King baut die Spannung Seite über Seite auf, bringt uns die Charaktere näher und entwickelt sie unablässig weiter bis zum großen Finale. Ein Finale das im Hörbuch hervorragend vom Sprecher, Dietmar Wunder, vorgetragen wird. Als bekennender David Nathan Fan muss ich sagen, dass Dietmar Wunder mich hier vollends von seinem Talent überzeugt hat. Der Charakter des Jack Torrance, sein normales Ich und seine Choleriker Ich spricht er unglaublich echt, genauso wie King sich das wahrscheinlich gedacht hatte.
    Shining sollte jeder King-Fan gelesen haben, besonders im Hinblick auf das Erscheinen der "Fortsetzung", Doctor Sleep.



    PS: Für alle die nur den Film kennen - King hat dieses Buch absolut OHNE Dreirad hingekriegt.

  • Sogar ich habe mich gewundert, dass kein Dreirad in dem Buch vorkommt. Ich dachte, da verwechselt jemand die Filme :zwinker: