Isaac Asimov - Die Stahlhöhlen

  • Titel: Die Stahlhöhlen
    Autor: Asimov, Isaac
    Originaltitel: The Caves of Steal (1953)
    Bibliothek der Science Fiction Literatur Heyne Verlag
    Seitenzahl: 216


    Klappentext
    Während die Spacer auf den dünn besiedelten Welten leben, die ihre Vorfahren kolonisiert haben, vegetieren die Menschen der Erde in Millionen zusammengepfercht in überkuppelten Metropolen: den Stahlhöhlen.
    In der Spacer-Kolonie außerhalb der Stadt wird unter rätselhaften Umständen ein Spacer ermordet. Politische Repressalien drohen. Elijah Baley, ein erfahrener Detective, soll den Fall übernehmen. Zum ersten Mal muss er mit einem Detective der Spacer zusammenarbeiten, mit R. Daneel Olivaw.
    R. steht für Roboter - aber auch auf den zweiten Blick sieht Daneel wie ein Mensch aus.



    Krimi aus ferner Zukunft
    Detective Baley muss für seinen Freund und Vorgesetzten, Commissioner Enderby im Auftrag der Spacer einen Mord aufklären. Ein bedeutender Wissenschaftler wurde kaltblütig in Spacetown ermordet. Die Spacer können keinen Täter finden und verdächtigen die Menschen an dem Mord. Das Problem: kein Mensch traut sich zu Fuß, alleine und Nachts aus der geschützten Umgebung der "Stahlhöhlen" in die freie Natur um sich auf den Weg nach Spacetown zu machen. Detective Baley tappt im Dunkeln, und zum allen Überfluss muss er einen Spacer an seiner Seite dulden. R. Daneel Olivaw, hochentwickelter Roboter mit einem "Gerechtigkeitsschaltkreis" begleitet Baley auf Schritt und Tritt und hat so seine eigene Art der Ermittelung und Vorgehensweise.


    Asimov führt gekonnt und interessant die beiden Aspekte, Krimi und SciFi zusammen und führt uns in eine mögliche Zukunft unserer Zivilisation. Die Beweggründe der Spacer sind sehr zwielichtig und werden bekämpft durch eine Gruppe die unter den Menschen verweilt. Eine Gruppe, die sich die Traditionalisten nennen. "Zurück zur Scholle" ist deren Motto - Raus aus den Städten auf die Felder und wie Nahrung anbauen, Viehzucht betreiben. Die Städte schaffen es gerade so mittels Hefeprodukten die Menschen zu ernähren. Alles, Energie, Wasser und Nahrung, Entsorgung usw usf läuft auf den höchsten Levels und die geringste Störung würde eine Stadt an den Rand ihrer Vernichtung führen.


    Die Auflösung am Ende gibt etwas zu denken, nun gut, ein wenig, denn es ist und bleibt eine Geschichte, aber es ist nicht immer alles das was es scheint ...


    Durchaus empfehlenswerte Lektüre :popcorn: - ein für und wider für eine supermoderne Zivilisation, Stärken und die Schwächen, die die Abhängigkeit von der vollkommenen Automatisation und dem Leben in großen Metropolen mit sich bringt.


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