[Science Fiction / Thriller] Richard Paul Evans - Im Netz des Feindes - Die Liga der 17 Band 2

  • Autor: Evans, Richard Paul
    Titel: Die Liga der 17 - Im Netz des Feindes
    Originaltitel: Michael Vey - Rise of the Elgen
    Verlag: Bastei Lübbe
    Erschienen: 2014
    ISBN 10: 383390318X
    ISBN 13: 978-3833903182
    Seitenzahl: 397


    Klappentext:

    Mein Name ist Michael Vey, und ich habe mehr Elektrizität in mir als ein Zitteraal. Ich dachte immer, dass ich der Einzige auf der Welt sei, der so ist, aber das stimmt nicht. Ich habe gerade herausgefunden, dass es ursprünglich siebzehn von uns gab.


    Und die Leute, die das aus uns gemacht haben, die Gründer der Elgen-Akademie, jagen uns. Man könnte sagen, wir waren ein Unfall. Der Elgen-Konzern schuf eine Maschine namens MEI (kurz für Magnetisch-Elektronische-Induktion), die bei der Suche nach Krankheiten und Anomalien im Körper helfen sollte. Doch stattdessen erschuf sie Anomalien - und zwar uns. Doch wir werden nicht aufgeben, wir werden kämpfen.

    Meine Meinung:

    Michael Vey und seine Freunde haben schon ein erstes Abenteuer erlebt, wo ich aber nicht dabei war. In diesem zweiten Band der Liga der 17 'Im Netz des Feindes' gibt es also die Fortsetzung. Der Anfang ist wohl ein wenig befremdlich, weil ich nicht wusste, was vorher passierte, aber richtig fehlen tut dann doch nichts.


    Es geht hier darum, dass die Kids nach Michaels Mutter suchen, die Häscher der Elgen sind ihnen dabei immer auf den Fersen, und nur knapp können Michael und seine Freunde ihnen entkommen. Zum Glück bekommen sie Hilfe von 'der Stimme' doch sie wissen am Anfang nicht, ob sie der trauen können oder nicht.
    Aber die finanzielle und logistische Unterstützung bringt ihnen eine Zeitlang Ruhe, so dass sie ihre elektrischen Kräfte trainieren können und sie soweit beherrschen lernen. Und das ist auch dringend nötig, denn ihr Gegenspieler, Dr. Hatch, ist ein Fanatiker ersten Ranges:


    Seite 166:

    Zitat

    'Die Gier nach Macht war schon immer das Einzige, das die Welt ändern konnte. Natürlich verpacken wir es in edle Absichten, aber am Ende sind Politik und Religion wie Würstchen - sie sind gut, aber es ist am besten, wenn man nicht weiß, was alles drin ist. Vertrauen Sie mir, der Tag wird kommen, an dem man mich als Visionär feiern wird.' (Dr. Hatch)


    Seine Methoden sind abstoßend. Was in der Anlage vor sich geht, ist gruselig, grausam, der Stoff aus dem Alpträume gemacht sein können. Dabei stößt es mich persönlich noch nicht mal ab, wie Hatch Strom gewinnt, sondern vielmehr, was er mit den Menschen macht, die ihm nicht treu ergeben sind.


    Die Geschichte ist außergewöhnlich, sie ist spannend und die Jugendlichen sind einzigartig. Ich werde mir auf jeden Fall den ersten Band aus der Bücherei holen und den Werdegang des Elektroclans auch weiter verfolgen.


    Vom Verlag aus, ist 'Im Netz des Feindes' für 13-16 jährige Jugendliche geeignet, in meiner Bücherei steht es im Regal 'Science Fiction für Jugendliche'.


    ****



    E-Book