Stephen King - Puls

  • Autor: King, Stephen
    Titel: Puls
    Originaltitel: Cell
    Verlag: Heyne
    Erschienen: 2006
    ISBN 10: 3866043430
    ISBN 13: 978-3866043435
    Spieldauer 755 Minuten

    gelesen von David Nathan


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    Inhaltsangabe:
    Clayton Riddell ist geschäftlich in Boston, hat schon Geschenke für seine Familie besorgt und möchte sich vor der Heimfahrt gerade bei einem Straßenhändler ein Eis kaufen, als die Welt untergeht. Geschäftsleute, Schüler, Busfahrer, alle Menschen, die in diesem Moment ein Handy am Ohr haben, laufen wie auf einen geheimen Befehl hin Amok, fallen übereinander her, schlachten sich gegenseitig ab, stürzen sich ins Verderben.


    Irgendwie können Clay, ein kleiner Mann mit Schnurrbart und ein junges Mädchen, das beinahe von ihrer Mutter umgebracht worden wäre, sich in ein Hotel retten. Sie sind völlig abgeschnitten von der Außenwelt. Clay will unbedingt herausfinden, wie es um seine Frau und vor allem um seinen Sohn Johnny steht, der gerade in der Schule war, als der mörderische Irrsinn losging. Zu ihm muss Clay Kontakt aufnehmen, bevor ein anderer es per Handy tut. Die Suche nach Johnny wird zur Schreckensmission durch eine apokalyptische Welt.


    Meine Meinung:
    Wir kennen sie alle, diese Handyverrückten, die glauben, wenn sie nicht permanent erreichbar sind, würde die Welt untergeht. Ha! Wenn die wüssten, was Stephen King in 'Puls' mit - oder aus - ihnen macht ... an jenem 1. Oktober ab 15:03 Uhr ...


    Wie gut, dass Clayton mit seinem 'Dark Wanderer' Tom McCourt das Leben rettet und beide Männer dann auch noch das Mädchen Alice vor den Phoners retten können.


    Gemeinsam machen die drei sich auf den Weg. Es wird ein langer Weg, ein Marsch voller Gefahren, Ängsten und unheimlicher Begegnungen. Aus dem Trio wird bald ein Quartett werden und am Ende liegt es in den Händen von ein paar geächteten Normies, die Menschheit zu retten.


    Ein Bild, das beim Hören von 'Puls' immer wieder vor meinem inneren Auge auftauchte, war das der Zombies aus 'The Walking Dead'. Ich hab mir die Fernsehserie zwar nicht angesehen, aber manchmal sieht man ja doch einen Ausschnitt. Auf jeden Fall hab ich mir die Phoners genau so vorgestellt: umherschlurfend, Laute ausstoßend und hirnlos aus der Wäsche guckend, auch wenn die in diesem Buch ja eine gewisse Wandlung durchmachen, das Bild blieb.


    Was mir außerdem aufgefallen ist: Noch ein paar Tage nachdem ich das Hörbuch schon beendet hatte, musste ich mich zurückhalten, um nicht die Leute zu zählen, die mit ihrem Smartphone auf die eine oder andere Art beschäftigt waren ... gruselig.


    'Puls' und David Nathan haben mich total gefesselt, obwohl ich Apokalyptisches eigentlich gar nicht mag *****


    Taschenbuch 576 Seiten


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