Firefly - Der Aufbruch der Serenity

    • Titel: Firefly - Der Aufbruch der Serentiy
    • Darsteller: Nathan Fillion, Gina Torres, Alan Tudyk, Morena Baccarin, Adam Baldwin
    • Regisseur(e): Vern Gillum
    • Komponist: Greg Edmonson
    • Künstler: Carey Meyer, Gareth Davies, David Yaffe, Joss Whedon, Shawna Trpcic, David Boyd, Tim Minear, Ben Edlund, Jill M. Ohanneson, Jose Molina
    • Format: PAL, Surround Sound
    • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
    • Region: Region 2
    • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
    • Anzahl Disks: 4
    • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
    • Studio: Twentieth Century Fox
    • Erscheinungstermin: 29. Oktober 2010
    • Produktionsjahr: 2002
    • Spieldauer: 625 Minuten
    • ASIN: B00411RW82


    Wer die Serie Firefly nicht kennt, der sollte das wirklich mal nachholen.
    Die etwas andere Science-Fiction-Story spielt in einer utopischen Zukunft der Menschheit. Eine Zukunft die aus einer Allianz von China und Amerika entstand. Dies erklärt die vielen chinesischen Schriftzeichen und kleinen Dialoge in Chinesisch. Wichtiger ist dabei das Western-Ambiente, Einflüsse aus der amerikanischen Vergangenheit der Allianz. Eine Allianz die Captain Malcolm Reynolds (Nathan Fillion) so partout nicht mag, da er im Krieg gegen die Allianz kämpfte, und die letzte großen Schlacht, die Schlacht von Serenity, verlor.
    Mit der "Serenity", ein altes Schiff aus der "Firefly"-Klasse gehen der Captain und seine Crew ihrem Job nach: Transporte, nicht immer die legalsten und selten ohne Zwischenfälle.
    Wegen des Konfliktes zwischen Reynolds und der Allianz und natürlich den weniger legalen Transporten und Passagiere geraten sie immer wieder in Situationen, in denen sie alles riskieren was sie sich vorgenommen haben.
    Die Serentiy hat ungewöhnliche Passagiere: Eine Companion, ein Priester, ein Geschwisterpaar (er ist Arzt, sie ein Mädchen, das etwas "durch den Wind" ist). Das Mädchen ist hochbegabt und wurde von der Allianz als Versuchskaninchen missbraucht. Ihr Bruder hat sie dann befreit, bzw entführt und werden steckbrieflich gesucht. Das Mädchen hat eine Gabe, die die Besatzung der Serentiy nicht ganz versteht.
    Über 14 Folgen lernen wir die Charaktere kennen und womöglich lieben. Die bunte Mischung von Menschen in verschiedenen sozialen Stellungen liefert gute Aufhängepunkte für tolle Geschichten. Die Schmuggler, das sind Reynolds und seine Crew, halten wir unweigerlich für die Guten und die Allianz für die Bösen. Diese haben eine kleine Nazi-Touch, typisch amerikanisch für die Verkörperung des Bösen.
    14 mal 42 Minuten fiebern, lachen und zittern mit dieser verrückten Truppe. Leider nur eine Staffel. Aber diese hat es in sich - Unterhaltung pur!


    Mehr zur Serie

  • Mit hat besonders der Outlaw- und Westernaspekt dieser Serie gefallen: die Gegensätze - Raumfahrt & Co als moderne Technik und der spartanische, harte Überlebenskampf auf den verschiedenen bewohnten Planeten - diese werden meist auch noch von irgendwelchen mächtigen Männern regiert, die der einfachen Bevölkerung nur ein Sklavendasein ermöglicht.


    Dazu bietet die zusammengewürfelt Mannschaft der Firefly - eigentlich wurde sie aber von Captain Reynolds sorgfältig ausgewählt ;-) - reichlich Gelegenheit zum Schmunzeln. Das verhindert aber nicht, dass mehr als einmal einer oder mehrere von ihnen mindestens mit einem Bein im Knast stehen, doch da sie ja die 'Helden' sind, geht es immer einigermaßen glimpflich aus.


    'Firefly - Der Aufbruch der Serenity' ist ein gelungener Space-Western in Serie.