Cody Mcfadyen - Die Stille vor dem Tod

  • Autor: Mcfadyen, Cody
    Titel: Die Stille vor dem Tod
    Verlag: Bastei Lübbe
    Erschienen: 26. September 2016
    ISBN 10: 3785725663
    ISBN 13: 978-3785725665
    Seitenzahl: 480




    Inhalt:
    Im 5. Fall wird die viel gefolterte und misshandelte FBI Agentin Smoky Barrett hochschwanger mit ihrem Team zu einem Mordfall beordert. Mehrere Personen sind gestorben und ein Ende ist nicht in Sicht.



    Meine Meinung:
    Ich habe das Buch geschenkt bekommen und schreibe daher auch was dazu. Ein Wort würde zwar genügen, aber vielleicht verliere ich ein paar mehr. Das sind dann beim Schreiben weitere Minuten, die komplett mit diesem Buch verschwendet sind.
    Bis ca. Seite 50 habe ich es geschafft durchzulesen, danach begann ich langsam aber sicher immer nur vereinzelte Abschnitte zu überfliegen bis ich dann nur noch quer las um endlich zum Ende zu kommen.
    So ein absurdes Zeug habe ich selten gelesen. Im Normalfall soll das bei mir positiv klingen, hier jedoch ist es negativ gemeint. Selbst für einen Mcfadyen Thriller ist das wirklich dermaßen überzogen und wirr, dass ich eigentlich überhaupt keine Lust darauf einzugehen. Darum höre ich jetzt auf und beweine die Bäume, die für dieses Buch gefällt wurden.

  • So ein absurdes Zeug habe ich selten gelesen. Im Normalfall soll das bei mir positiv klingen, hier jedoch ist es negativ gemeint.

    Herrlich geschrieben diese zwei Sätze!
    Aber wenigstens Dein Verriss ist ein Genuss!

  • FBI-Agentin Smoky Barrett wird nach Colorado gerufen zu einem Tatort, an dem in mehreren Häusern ganze Familien ermordet wurden. Mit Blut an die Wand geschrieben steht im Haus der Familie Wilton: "Komm und lerne, Smoky Barrett". Damit beginnt ein Albtraum für die hochschwangere Smoky, die alles bisher dagewesene in den Schatten stellt und sie und ihr Team bis an den Rand ihrer Belastbarkeit bringt...und darüber hinaus.

    Mehr möchte ich über den Inhalt nicht verraten.

    Lange mussten wir ja auf diesen fünften Teil der Thriller-Reihe von Cody McFadyen warten und als ich zum ersten Mal davon hörte, habe ich mir sehr viel versprochen, denn ich kenne ja die ersten vier Teile und die waren top.

    Dann las ich die ersten negativen Kritiken zu "Die Stille vor dem Tod" und dachte mir, okay, ich bilde mir lieber selbst ein Urteil. Das habe ich nun getan und bin hin und her gerissen. Insgesamt betrachtet fand ich es jetzt nicht wirklich schlecht, aber es reicht auch nicht an die Vorgänger heran. Der Anfang hat mir gut gefallen, die Geschichte beginnt spannend und ständig passiert etwas Neues. Aber im Laufe der Handlung lässt die Spannung leider nach und oft gibt es endlose Diskussionen, bei denen ich dachte: Jetzt komm endlich auf den Punkt! Gleichzeitig ist vieles aber auch interessant, wenn man sich für Psychologie und Verhaltenstherapie interessiert.

    Auf jeden Fall ist es ein sehr persönlicher Fall für Smoky, denn sie steht noch mehr im Vordergrund als sonst. Und sie muss dieses Mal wieder einiges einstecken, was meiner Meinung nach allerdings einen normalen Menschen völlig aus der Bahn werfen würde. Schließlich ist sie nicht Superwoman. Und gerade weil ja immer wieder betont wird, dass sie diese besondere Gabe hat, sich in brutale Serienkiller und ihre schwarzen Seelen hinein zu denken, müsste sie hier eigentlich fast daran zerbrechen.

    Ich merke gerade selbst, dass es mir schwer fällt, die richtigen Worte zu finden, um meine Eindrücke hier zu schreiben, denn Geschmäcker sind natürlich verschieden und wie gesagt, wirklich schlecht fand ich "Die Stille vor dem Tod" auch nicht. Und am Ende wurde es auch noch mal emotional.

    Ein bisschen erinnert mich das an "Die stille Bestie" von Chris Carter. Für mich ist es eines der besten Bücher der Reihe (also von Carter), da es der persönlichste Fall für Robert Hunter ist. Anderen gefällt es dagegen gar nicht, weil es eben anders ist.

    Auch "Die Stille vor dem Tod" ist anders als die anderen Teile dieser Reihe, aber trotzdem war es gut genug für mich, dass ich es bis zum Ende gelesen habe.

    Am besten, ihr macht euch selbst ein Bild.