Stephen King - The Stand - Das letzte Gefecht

  • Autor: King, Stephen
    Titel: The Stand - Das letzte Gefecht
    Originaltitel: The Stand
    Verlag: Heyne
    Erschienen: 1992
    ASIN: B0085XMULQ
    Spieldauer 54 Stunden 8 Minuten
     
    gelesen von David Nathan


    Inhaltsangabe: 
    In einem entvölkerten Amerika versucht eine Handvoll Überlebende die Zivilisation zu retten. Ihr Gegenspieler ist eine mythische Gestalt, die man den Dunklen Mann nennt, eine Verkörperung des absolut Bösen. In der Wüste Nevada kommt es zum Entscheidungskampf um das Schicksal der Menschheit.



    Meine Meinung: 
    Grandios!



    Mehr bräuchte ich eigentlich nicht zu schreiben. Trotzdem, ein wenig Erklärung schadet eigentlich nie ;-)


    Ich habe ich mich immer ein wenig gesträubt "The Stand" zu hören, weil ich dachte Weltuntergang ist doch deprimierend. Aber Stephen King hat mich mit seinem letzten Gefecht eines Besseren belehrt.


    Auf der sogenannten guten Seite gibt es einige sehr interessante und sympathische Charaktere, die man einfach mögen muss, aber auch solche, die eine schwarze Seele haben. Auf der anderen, der bösen Seite gibt es den Dunklen Mann. Er ist es, der die Herrschaft über die Welt anstrebt, der alles andere unterjochen oder vernichten will. Doch, wie so oft, hat das ultimative Böse die Rechnung ohne den Mut, die Liebe, ohne die ängstlichen und doch unerschrockenen Menschen, ohne all diese heimlichen Helden gemacht.


    In "The Stand - Das letzte Gefecht" erzählt Stephen King eine Geschichte die sowohl fantastisch, als auch - zum Teil - möglich erscheint. Er hat sich mit Beschreibungen nicht zurückgehalten, was mir sehr gut gefallen hat. Ich mag seine Bilder. Bei vielen anderen Schreiberlingen stört mich die oft massive Beschreiberei von diesem und jenem, bei King nicht. Ich glaube, daran merkt man, wer der wahre 'Meister' ist *hehe*.


    Zitat

    Buchstabe für Buchstabe für Buchstabe sah er die Worte entstehen. Wort für Wort die Sätze. Absätze. Jeder ein Stein in dem großen gemauerten Bollwerk, das man Sprache nennt.
    [...]
    Die Mauersteine der Sprache. Ein Stein, ein Blatt, eine Tür, die man nicht findet. Worte. Worte! Magie. Leben und Unsterblichkeit. Macht!


    Etwas mehr als 54 Stunden hab ich David Nathan zugehört, und keine Sekunde davon war mir zuviel.




    Taschenbuch 1712 Seiten


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