Lee Child - Wespennest - Jack Reacher 15. Fall

  • Autor: Child, Lee

    Titel: Wespennest
    Originaltitel: Worth dying for
    Verlag: Blanvalet
    Erschienen: 2014
    ISBN 10: 3734100917
    ISBN 13: 978-3734100918
    Seitenzahl: 448


    Inhaltsangabe:
    Eine Stadt lebt in Angst - bis ein einsamer Fremder auftaucht und den Tyrannen entgegentritt: Jack Reacher!


    Ein angeschlagen und ungelenk wirkender Mann betritt die Bar eines Motels in Nebraska: Es ist Jack Reacher. Dort bekommt er zufällig mit, dass der Dorfarzt einen Notruf entgegennimmt, sich jedoch weigert, der Anruferin zu helfen. Kurzerhand zwingt Reacher ihn dazu, seine Pflicht zu erfüllen - und lernt eine Frau kennen, die nicht zum ersten Mal von ihrem Mann verprügelt wurde. Er stellt den Schläger im örtlichen Steakhouse und löst damit eine Lawine aus. Denn der Schläger ist niemand anderes als einer der Duncan-Brüder. Seit Jahren führen sie mit eiserner Faust ein Regime der Einschüchterung und der erpresserischen Ausbeutung.


    Meine Meinung:
    Ich bin ja ein Fan von Jack Reacher, weshalb ich diese Serie von Lee Child auch schon seit Jahren verfolge. Doch was der Ex-MP hier in diesem Kaff abzieht, war sogar mir zu heftig.


    Reacher hat schon in fast jedem Winkel der USA Menschen vor machtgierigen Politikern, kleinen Diktatoren und Schlimmerem 'erlöst'. Er war noch nie zimperlich, wenn es hieß jemanden aus einer gefährlichen Situation zu befreien, aber er wusste eigentlich immer wer was getan hatte. Und genau das ist das Problem in "Wespennest": ich als Leserin wusste, dass die Familie Duncan sich nicht einfach nur als absolute Herrscher aufführen, sondern noch ein sehr krummes, böses Ding drehen. Reacher wusste das nicht! Und doch wütet er mit rauchenden Colts in der Ortschaft und erledigt dabei jeden, der ihm nicht koscher erscheint. Ehrlich gesagt, kommt es mir so vor, als wäre dieser 15. Teil der Reihe dem Schauspieler auf den Leib geschrieben der Jack Reacher im Film darstellt (ist aber nur mein ganz persönliches Empfinden) ... ich bin nicht begeistert ... im Gegenteil, diese Geschichte hat mich ziemlich verärgert. Ich hoffe bloss, dass Lee Child diese Linie nicht beibehält.


    Dafür dass "Wespennest" aber immer noch spannend ist, gibt es von mir trotzdem noch eine mittlere Wertung von ***


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