Stephen King - Das Bild

  • Autor: King, Stephen
    Titel: Das Bild
    Originaltitel: Rose Madder
    Verlag: Heyne
    Erschienen: 1995
    ISBN 10: 3453090780
    ISBN 13: 978-3453090781
    Seitenzahl: 588
     


    Klappentext: 
    Höllenqualen und panische Angst gehören zum Ehealltag von Rosie Daniels, die mit dem Polizisten Norman verheiratet ist. Als die Schläge des brutalen Ehemannes eines Tages zu einer Fehlgeburt führen, hält Rosie es nicht mehr aus - sie flieht in eine andere Stadt. Mit diesem Entschluss nimmt eine Reihe von außergewöhnlichen Ereignissen ihren Lauf.

    Das mysteriöse Bild einer aus der Antike stammenden Frau in purpurroter Toga fasziniert Rosie. Die Frau im Bild, Rose Madder, übernimmt von nun an eine entscheidende Rolle in ihrem Leben. In ungewöhnlichen Begegnungen entführt die geheimnisvolle Unbekannte Rosie in die Welt des Mythischen, und nach vierzehnjähriger Ehehölle scheint sich für die junge Frau nun endlich ein Weg in ein selbstbestimmtes Leben anzubahnen. Doch der von Rachegelüsten besessene Norman ist Rosie dicht auf den Fersen.

    Ein unerbittliches Katz- und Maus-Spiel, das sich in rasantem Tempo einem apokalyptischen Ende nähert.



    Meine Meinung:

    Ja, er hat es wieder geschafft: "Stephen King, der Meister des Grauens, kommt den Abgründen der menschlichen Seele auf die Spur und sorgt für atemlose Spannung."


    Vor allem das mit den "Abgründen der menschlichen Seele" kriegt er hervorragend hin: Ich hätte diesem Norman gerne all seine Gewalttaten doppelt und dreifach zurückgegeben, ich hätte gerne einmal mit ihm geredet ... "aus der Nähe" ...


    Es dauert eine Weile, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt; so wie Rosie Daniels lange gebraucht hat, um vor ihrem gewalttätigen Ehemann zu fliehen. Aus Angst läuft sie davon, mit dem Mut der Verzweiflung könnte man sagen. Sie nimmt die Hilfe von Daughters and Sisters an. Und sie findet mit deren Unterstützung die Kraft sich ein neues Leben aufzubauen, obwohl sie immer den Gedanken im Hinterkopf hat, dass Norman sie finden wird. Weil Norman mag es nicht, wenn etwas nicht so läuft, wie ER es will.


    Dann entdeckt Rosie das Gemälde. Schön, faszinierend und etwas unheimlich. Und wieder zeigt sie, wie mutig sie ist. Sie sieht hinter das Bild und taucht hinein. Am Ende packt sie den Stier bei den Hörnern, befreit sich aus eigener Kraft von der Angst, der Unterdrückung und schenkt sich selbst ein freies, glückliches Leben.


    Taschenbuch 672 Seiten
     


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