Guy Grieve - Eine Büroklammer in Alaska

  • Autor: Grieve, Guy
    Titel: Eine Büroklammer in Alaska
    Originaltitel: Call of the wild
    Verlag: Ankerherz
    Erschienen: 2016
    ISBN 10: 3958980112
    ISBN 13: 978-3958980112
    Seitenzahl: 382
     


    Klappentext: 
    Guy Grieve führt ein Leben wie Millionen Büroangestellte auch. Ein Job, eine Familie, ein Reihenhaus, Schulden, lange Wege zur Arbeit - und das Gefühl, dass etwas gründlich schiefläuft. Wenn er im Stau steht, träumt er von Abenteuern am wildesten Ende der Welt. Er träumt von Alaska.

    Eines Tages setzt er alles auf eine Karte. Grieve, im Freundeskreis für seine Ungeschicklichkeit berüchtigt, zieht an den Yukon River. Er will dort überwintern. Mitten in der Wildnis baut er eine Hütte. Er kämpft gegen Wölfe, Bären und seine eigenen Dämonen, er lernt Jagen und Eisfischen - und findet sich schließlich selbst.

    Eine hezrergreifende, wahre Geschichte. Erzählt mit dem Augenzwinkern und dem schwarzen Humor eines Mannes, der das Loch für seinen Kamin eigenhändig ins Dach schoss.


    Meine Meinung: 
    Mir hat Guy Grieves "Abenteuer" sehr gut gefallen.


    Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach war, die Entscheidung zu treffen und tatsächlich Familie, Freunden und Job den Rücken zu kehren um eine Auszeit zu nehmen, in der Wildnis, da, wo die Winter richtig hart sind - in Alaska eben. Doch Guy Grieve hat es getan.


    Er hat sich eingelesen, sich vorbereitet so gut er konnte und doch war es nicht genug. Da er ein netter Mensch ist, sich nicht aufführt, wie der Elefant im Porzellanladen, bekommt er Hilfe von einer ansässigen Familie, die ihn dann auch richtig auf sein verrücktes Abenteuer vorbereitet. Sie warnen ihn vor den Gefahren, doch Guy Grieve ist fest entschlossen dieses Vorhaben durchzuziehen.


    Was mir besonders gut gefallen hat, ist der Lernprozess, den der ehemalige Büroangestellte durchlebt, sein starker Wille und die Tatsache, dass er - obwohl er Fehler macht, die z. T. lebensbedrohlich sind, sich doch nicht wie ein unbelehrbarer Depp aufführt. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist ganz allgemein der Umgang mit den Hunden, doch auch da macht Guy zumindest eine Wandlung durch.


    Ich konnte auch die Kälte des Winters fast spüren, weshalb ich denke, dieses Buch ist genau richtig für die aktuell angesagten Temperaturen von bis zu über 30° C ;-) 


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