Sergej Lukianenko - Sternenspiel (Sternenspiel-Romane Teil 1)

  • Autor: Lukianenko, Sergej

    Titel: Sternenspiel (Sternenspiel-Romane Teil 1)

    Originaltitel: Zvezdy - Cholodnye Igruski (Die Sterne sind ein kaltes Spielzeug)

    Taschenbuch: 640 Seiten

    Verlag: Heyne Verlag (8. Januar 2009)
    ISBN-10: 345352411X

    ISBN-13: 978-3453524118


    Ich habe das Hörbuch, gesprochen von David Nathan:



    Buch-Text auf Amazon:

    Nachdem man auf der Erde das Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit entdeckt hat, bricht die Menschheit ins All auf – und trifft auf das sogenannte „Konklave“, eine interstellare Organisation, in der etliche außerirdische Spezies versammelt sind. Diese Organisation wurde geschaffen, um den Völkern der Galaxis ihre jeweilige Rolle zuzuweisen.
    Dies sind die Abenteuer des Kosmonauten Pjotr Chrumow, der eines Tages in seinem Raumschiff einen blinden Passagier entdeckt, einen Vertreter einer kleinwüchsigen Reptilienrasse, die sich gegen das „Konklave“ verschworen hat. Zunächst glaubt Pjotr, die Angelegenheit still und leise bereinigen zu können. Er ahnt nicht, dass sich sein Leben – und das aller Menschen – für immer verändern wird …


    SciFi mal anders.
    Dieser Roman handelt mehr von Menschen als von Science-Fiction-Technik und sonstigem Schnick-Schnack. Natürlich fehlt es weder an wundersamen Erfindungen oder erstaunlichen und erschreckenden Aliens. Es geht aber mehr um Werte und freier Wille, oder besser gesagt, um Beeinflussung oder Einflussnahme auf die Erziehung von Kindern zu dem, was wir gerne aus ihnen machen. Dies im Sinne auf die eigenen Kinder, „adoptierte“ aber auch um Partnerschaften.
    Die Menschheit hat sich einem Konklave angeschlossen und stellt ihre „Sprung-Technologie“ zur Verfügung. Menschen sind die einzigen Wesen, die Raumsprünge überleben. Aus diesem Grund dürfen sie mitspielen und zwischen den Sternen hüpfen, als Fuhrleute für die „großen“ Rassen. Diese sind die Ältesten und nehmen sich das Recht zur Kontrolle von allem, was die „kleinen“ Rassen tun oder lassen, bzw. erhalten oder nicht erhalten dürfen.
    Technologien oder Materialien werden, wenn überhaupt, nur überlassen, wenn diese für dieselben Zwecke eingesetzt werden wie bei den ursprünglichen Rassen. So wird eine getauschte super-strapazierfähige und -leichte Faser nutzlos, da diese bei der Geburt von Wesen auf einem anderen Planeten erzeugt wird.
    Dann kommen die „Zähler“ auf den Plan. Mit einem Trick können sie den „Sprung“ überstehen und so schmuggelt sich Karl, so nennt sich der Zähler, bei Pjotr ein, um so auf die Erde zu gelangen. Sein Ziel: Kontakt mit Pjotrs Großvater aufnehmen um ihn über eine große Gefahr für das Konklave, besonders aber für die Menschheit, zu informieren und weitere Schritte einzuleiten.
    Dies ist eine relativ „langsame“ Geschichte, da der Schwerpunkt auf der sozialen Komponente liegt. Charaktere und Menschlichkeit sind wichtiger als große Kriegsszenen oder Turbinengeheul. Eher ein Buch zum Nachdenken und ... „der zweite Teil liegt schon in meiner Audible-Bibliothek bereit“ (kleiner Audible-Insider-Witz).


    Natürlich auch als TB oder E-Book erhältlich:


  • Das hört sich gar nicht so unübel an.

    Werde ich mir merken :thumbsup:

    Wo kämen wir denn da hin ? wenn jeder sagen würde , wo kämen wir denn da hin und niemand ginge um zu sehen wohin man käme wenn man ginge


    Alle sagten " das geht nicht " bis einer kam der das nicht wusste