Beiträge von Zabou1964

    Ich lese zur Zeit:


    Autorin: Anlauff, Christine
    Titel: Gestorben wird immer
    Verlag: be.bra
    Erschienen: 5. September 2016
    ISBN10: 3898095436
    ISBN13: 978-3898095433
    Seiten: 272




    Und ich höre:



    Autor: Fitzek, Sebastian


    Titel: Das Paket


    Verlag: Droemer


    Erschienen: 26. Oktober 2016


    ISBN10: 3426199203


    ISBN13: 978-3426199206


    Seiten: 368





    Hörbuch:




    Sprecher: Simon Jäger


    Länge: 7 Std. 29 Min. (ungekürzt)

    Buß- und Bettag ist nur in Sachsen ein Feiertag geblieben. Alle anderen Bundesländer haben diesen Feiertag opfern müssen, damit die armen, armen Arbeitgeber nicht zu sehr unter ihrem Anteil an der Pflegeversicherung leiden müssen. Die Sachsen haben stattdessen freiwillig auf einen Urlaubstag verzichtet, was ich ja noch blöder finde. Also zugunsten unserer Arbeitgeber gibt es diesen Feiertag nicht mehr. :cursing:

    Gerade habe ich ein Päckchen vom Dumont Verlag bekommen, in dem folgendes Buch zum Rezensieren war:



    Isabel Beto - Das Leuchten der Welt



    Und dann habe ich beim Stöbern auf Amazon noch einen Katzenkrimi entdeckt, der in Potsdam spielt:



    Anita Meybohm - Tuxedo




    Falls sich jemand dafür interessiert: Das E-Book kostet zur Zeit nur EUR 0,99.

    Autorin: Carsta, Ellin
    Titel: Die heimliche Heilerin
    Verlag: Amazon Publishing
    Erschienen: 9. Juni 2015
    ISBN 10: 1503946134
    ISBN 13: 978-1503946132
    Seiten: 480


    E-Book:


    Inhaltsangabe:
    Heidelberg 1388: Die junge Madlen steht schon früh im Dienst einer Hebamme und hilft ihr bei Geburten und der Behandlung von Frauenleiden. Neben ihrem umfassenden Wissen über Kräuter, durch die sie Schmerzen lindert, stößt sie während einer Geburt eher zufällig auf die beruhigende Wirkung durch flackerndes Kerzenlicht in Verbindung mit gesprochenen Psalmen. Natürlich darf niemand etwas von dieser besonderen Methode erfahren, schließlich kann es sich hierbei nur um Hexenwerk handeln.


    Eines Tages wird sie zu einer angesehenen Bürgerin gerufen, die hochschwanger ist und offensichtlich körperlich misshandelt wurde. Madlen kann zwar das Leben der Frau retten, nicht jedoch deren Baby. Der Ehemann beschuldigt die Heilerin, das Kind mit Hilfe von Kräutern vergiftet zu haben. Damit beginnen für Madlen ihre Flucht und der Kampf um die Wahrheit, sie erfährt viel Liebe und Zuneigung und wird gleichzeitig mit blankem Hass konfrontiert.


    Meine Meinung:
    Die Autorin habe ich bereits durch Romane unter ihrem Pseudonym Caren Bendikt und ihren echten Namen Petra Mattfeldt kennengelernt. Auch ihr Werk „Die unbeugsame Händlerstochter“ hat mir ausnehmend gut gefallen. Ihr flüssiger Schreibstil, gepaart mit authentischen Figuren und spannender Handlung, machen ihre Bücher zu echten Lesevergnügen.


    Mit Madlen hat die Autorin eine Figur erschaffen, die mir auf Anhieb sympathisch war. Sie lebt Ende des 14. Jahrhunderts in Heidelberg mit ihrem Bruder und ihrem Vater. Ihre Mutter ist bei ihrer Geburt verstorben. Bei einer Wehmutter, also einer Hebamme, erlernt sie die Grundkenntnisse der Heilkunst. Sie geht in ihrer Berufung auf. Doch als sie zur Frau eines reichen Herrn gerufen wird, die ganz offensichtlich von diesem misshandelt wurde, und deren Kind nur noch tot zur Welt bringen kann, wird sie beschuldigt, das Ungeborene im Mutterleib verhext und getötet zu haben. Ihre Flucht treibt sie nach Worms zu ihrer Tante. Als sie dort heimlich als Heilerin tätig wird, muss sie sich erneut verstecken. Den Menschen ist eine Frau, die heilen kann, einfach nicht geheuer …


    Dies ist der erste von zunächst zwei Teilen der Geschichte um die Heilerin Madlen. Ich bin von der Geschichte förmlich mitgerissen worden. Zu Beginn ist Madlen noch ein schüchternes und verängstigtes Mädchen. Im Laufe des Romans wird sie aber immer selbstbewusster. Dies ist nicht zuletzt dem Einfluss ihrer Tante Agathe geschuldet, die meine absolute Lieblingsfigur war. Aber auch die Nebenfiguren, wie z. B. Andreas von Balge, der junge Student der Rechtswissenschaften, der Madlen hilft, oder die Magd ihrer Tante, sind authentisch und haben mir gut gefallen.


    Das Ende der Geschichte ist absehbar, aber der Weg dorthin sehr spannend beschrieben. Immer wieder gab es überraschende Wendungen, die es mir oft unmöglich machten, das Buch aus der Hand zu legen. In der Zwischenzeit gibt es bereits den zweiten Band „Die heimliche Heilerin und der Medicus“, den ich gerade lese.


    Fazit:


    Spannende Geschichte um eine mutige Frau, die trotz vieler Widrigkeiten ihren Weg geht.

    Autorin: Carsta, Ellin
    Titel: Die heimliche Heilerin und der Medicus
    Verlag: Amazon Publishing
    Erschienen: 19. Juli 2016
    ISBN 10: 1503939359
    ISBN 13: 978-1503939356
    Seiten: 380


    E-Book:


    Inhaltsangabe:
    Köln 1395: Seit dem Prozess gegen die »heimliche Heilerin« sind sieben Jahre vergangen. Madlen ist glücklich vereint mit Johannes, sie haben zwei Kindern das Leben geschenkt.


    Durch eine zufällige Begegnung trifft Madlen auf einen reisenden Medicus, der in Worms Halt gemacht hat und eigentlich auf dem Weg nach Heidelberg ist, um dort Medizin an der Universität zu lehren. Sie ist von dem Mann begeistert und will so viel wie möglich über die Heilkünste lernen, die ihm in Salerno vermittelt wurden. Sie kämpft gegen gesellschaftliche Konventionen sowie die Eifersucht ihres Mannes und setzt alles daran, ein Studium beim Medicus aufnehmen zu können.


    In der Zwischenzeit wird Johannes vom Bischof nach Köln zurückbeordert. Dort hat sich eine Reihe von Morden an einigen hochgestellten Persönlichkeiten zugetragen. Johannes ermittelt und gerät selbst in höchste Gefahr.


    Meine Meinung:
    Nachdem ich bereits die ersten beiden Bücher, die Petra Mattfeldt unter ihrem Pseudonym Ellin Carsta veröffentlicht hat, gelesen hatte, wollte ich natürlich auch die Fortsetzung von „Die heimliche Heilerin“ lesen. Auch dieser Roman konnte mich wieder fesseln, wenn ich ihn auch etwas schwächer fand als den ersten Teil.


    Seit Madlens Unschuld bewiesen wurde, sind sieben Jahre vergangen. Sie hat Johannes geheiratet, mit ihm zwei Kinder bekommen und lebt mit ihm in Köln. Von ihrer heimlichen Leidenschaft, dem Heilen, hat sie seit damals die Finger gelassen. Sie geht voll in ihrer Aufgabe als Ehefrau und Mutter auf. Als die Familie erfährt, dass Johannes' Vater schwer erkrankt ist, reisen sie nach Worms. Die Situation, die sie dort vorfinden, ist leider sehr viel schlimmer als angenommen. Doch Johannes muss schon bald zurück nach Köln, wo er im Auftrag seines Arbeitgebers, dem Bischof, einen Mord aufklären soll. Derweil lernt Madlen in Worms einen Medicus kennen, der ihr berichtet, dass in Salerno auch Frauen Medizin studieren dürfen. Er bietet ihr an, ihn nach Heidelberg zu begleiten, um an seinen Lesungen an der dortigen Universität teilzunehmen. Dies stößt allerdings nicht nur bei den ausschließlich männlichen Kommilitonen auf Unverständnis.


    Madlen hat sich zu einer selbstbewussten und liebevollen Frau und Mutter entwickelt. Sie wird in allem von ihrem Mann Johannes unterstützt. Doch dieser gerät in diesem zweiten Band der Reihe selbst in Gefahr, als er Morde in Köln aufklären soll. Durch die räumliche Trennung der beiden bekommt er zunächst nicht mit, dass seine Frau an Vorlesungen teilnimmt. Als er es erfährt, ist seine Reaktion eher etwas übertrieben, wie ich finde.


    Was mir an diesem Roman nicht ganz so gut gefallen hat, war der Wechsel zwischen den beiden Handelssträngen. Johannes‘ Mordermittlungen haben mich weniger interessiert als Madlens Schicksal in Heidelberg. Obwohl auch dieser Teil der Geschichte spannend erzählt war, hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin weniger über die Geschehnisse in Köln schreibt.


    Wie ich mittlerweile erfahren habe, wird es auch noch einen dritten Teil um die Heilerin Madlen geben. Auf diesen bin ich bereits sehr gespannt.


    Fazit:
    Spannende Fortsetzung der Madlen-Reihe, in der die heimliche Heilerin zur selbstbewussten Frau wird.

    Autorin: Kruse, Margit
    Titel: Rosensalz
    Verlag: Gmeiner Verlag
    Erschienen: 6. Juli 2016
    ISBN 10: 3839219248
    ISBN 13: 978-3839219249
    Seiten: 310


    Inhaltsangabe:
    Der Club der toten Köchin Vier Frauen, alle in der alten Zechensiedlung aufgewachsen, gründen einen Koch-Club und treffen sich regelmäßig, um füreinander so wie in den TV-Serien zu kochen. Deftige Ruhrpottgerichte kommen auf den Tisch. Nach einem Kochabend findet man Barbara tot, mit einem Gläschen Rosensalz in der Hand, unter dem Wohnturm, in dem Margareta Sommerfeld wohnt. Als nach einem weiteren Abend Inge spurlos verschwindet, geraten die anderen Damen in Panik. Sie bitten Margareta um Hilfe …


    Meine Meinung:
    Die Reihe um Margareta Sommerfeld, die „Miss Marple aus dem Ruhrgebiet“, verfolge ich bereits ab dem ersten Band „Eisaugen“. Die Figur und ihr skurriles Umfeld sind mir mittlerweile so sehr ans Herz gewachsen, dass ich jeden neuen Band mit Spannung erwarte und sogar schon zu Lesungen nach Gelsenkirchen gefahren bin, um die Autorin live zu erleben.


    „Rosensalz“ ist mittlerweile der vierte Fall für Margareta Sommerfeld, die eigentlich Verkäuferin in der Damenoberbekleidungsabteilung eines Kaufhauses in Gelsenkirchen ist. Aber sie kann es nicht lassen, sich in Mordermittlungen einzumischen. Und schon gar nicht, wenn eine Leiche direkt vor ihrer Haustüre liegt. Daran ändert auch ihr neuer Lebensgefährte, der Kommissar Stefan Kornblum, nichts.
    Die Ermordete ist eine Dame aus der Nachbarschaft, die sich mit drei anderen Frauen regelmäßig zu Kochrunden im Stil von „Das perfekte Dinner“ trifft. Schon bald verschwindet die zweite Frau aus dieser Runde. Am Tatort lässt der Täter stets ein Gläschen Rosensalz zurück.


    Zu allem Übel erscheint auch noch Margaretas Onkel Gernot auf der Bildfläche. An ihn hat sie gar keine guten Erinnerungen, hat er sie doch als Jugendliche unsittlich berührt und gilt in der ganzen Siedlung als Sittenstrolch. Ist er vielleicht auch der Rosensalzmörder? Oder war es vielleicht der unsympathische Witwer des Mordopfers? Oder der Freund der Entführten? Oder vielleicht doch jemand ganz anderes?


    Obwohl ich schon recht früh geahnt habe, auf wessen Konto die Verbrechen gehen könnten, war es doch sehr spannend, Margaretas Ermittlungen zu verfolgen. Sie begibt sich mehr als einmal selbst in Gefahr, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Neben aller Spannung kommt aber auch der Humor in Margit Kruses Büchern nicht zu kurz. Selbst ein echtes Kind des Ruhrpotts, versteht sie es ausgezeichnet, die Menschen und ihre Eigenarten zu beschreiben. Einzelne Sätze im typischen Dialekt des Ruhrgebiets runden das amüsante Lesevergnügen ab.


    Da es in diesem Krimi ums Kochen geht, befinden sich im Anhang noch einige typische Ruhrpott-Rezepte, die im Buch Erwähnung finden. Die Gerichte sind nicht allzu kompliziert, sodass man sie leicht nachkochen kann.


    Das einzige Manko an Margit Kruses Büchern ist, dass ich sie immer viel zu schnell verschlungen habe und dann wieder auf Nachschub warten muss, der hoffentlich bald erscheint.



    Fazit:
    Spannende und witzige Unterhaltung, die mich immer wieder begeistert.


    E-Book

    Ging mir mit der Lasagne am Freitag auch so. Leider hatte ich nicht genug Lasagneplatten im Haus. Aber zum Glück hatte Edeka noch auf und mein Männe ist noch mal los. Gestern haben wir dann den Rest der Lasagne verspeist.


    Heute gibt es Kürbissuppe aus dem Gefrierschrank (hatte letzte Woche reichlich vorgekocht).

    7726.


    Huhu, ihr Lieben! Kennt mich noch jemand? :friede:
    Sorry für meine lange Abwesenheit. Irgendwie war immer was anderes. Zuerst ging es meiner Mutter drei Monate lang nicht so gut, dann war ich in Urlaub und so weiter und so fort.
    Ich hoffe, ihr könnt mir verzeihen.